Unser Beitrag zum 

        Internationalen  Museumstag                   

 

Mit unserem vielfältigen Angebot leisten wir, die Mitarbeiter des Museums im Amtshausschüpfla, einen großen Beitrag zum  kulturellen Leben in Erlangen. Leider können Sie, liebe Besucher, unsere gesammelten Schätze dieses Jahr nicht real entdecken und sich von unseren Mitarbeitern durch   Museum, Depot und Feuerhaus  führen lassen. Wir werden Sie aber  auf einem virtuellen Rundgang durch  unsere verschiedenen Häuser  von unserer Arbeit  und unserem Engagement überzeugen. Sie sind herzlich dazu eingeladen!

 

1. Ein virtueller Rundgang durch das Museum im Amtshausschüpfla

 Brauhofgasse 2b

 

 

 

 

Wir führen Sie jetzt durch unsere Dauerausstellung, sie ist immer, wenn das Museum offen ist, zu sehen. Manche Gegenstände werden  ausgewechselt, oft den jeweiligen Sonderausstellungen entsprechend. Aber die Einteilung bleibt gleich.

In Schumacherwerkstatt, Küche, Stube und Schlafkammer zeigen wir Ihnen, wie die Menschen in unserem Raum vor 100 Jahren gelebt, gewohnt und gearbeitet haben.

Außerdem geben wir einen kleinen Überblick über unsere Ortsgeschichte.

 

 

 

Sie befinden sich am Eingang beim  Empfang.

Eintritt müssen Sie nicht bezahlen, aber wir hätten gern eine Spende. Sehen Sie den grauen Topf auf dem Hochstuhl? Da können Sie eine Spende einwerfen. Wir freuen uns, denn jede Spende hilft unserem Museum zu überleben.

 

Sie können hier auch verschiedene Begleithefte zu unseren früheren Ausstellungen  gegen einen Unkostbeitrag erwerben.

 

Da wir Sie aber nur virtuell durch das Museum führen können, ist es für Sie nicht möglich, eine Spende in den Spendentopf zu werfen. Das trifft uns hart, denn  die Spenden unserer Besuchen fehlen uns in diesem Jahr. Vielleicht überweist uns der eine oder andere von Ihnen eine kleine Spende, wir würden uns sehr freuen.

DE43 7635 0000 0060 0510 51

 

 

 

Gehen Sie nun nach rechts weiter>>>>>

 

 

 

 

Die Schuhmacherwerkstatt - eine Original-Werkstatt aus der Zeit um 1920. Sie stammt von der Schuhmacherwerkstatt Friedrich in Frauenaurach, die es heute in moderner Form  in 4. Generation gibt. 

Der Schuhmachermeister hier arbeitet bereits bei elektrischem Licht.

Schuhe werden von Hand hergestellt.

1920 kann der Schuhmacher leider nur wenige neue Schuhe anfertigen, Schuhe müssen zu dieser Zeit hauptsächlich repariert werden. Die Leute haben wenig Geld, der 1. Weltkrieg ist gerade vor zwei Jahren zu Ende gegangen.

Die Nägel, mit denen der Schuhmacher die Schuhsohlen festnagelt, sind aus Holz. Sie sind elastisch und daher sehr haltbar.

Arbeitstisch und Stuhl befinden sich auf einem Podest direkt unterhalb des Fensters, so kann das Tageslicht beim Arbeiten besser genutzt werden. Ein Ofen bringt Wärme in die Werkstatt, die der Schuhmacher bei seiner sitzenden Arbeit braucht.

Dieser Schuhmacher ist der Familienvater, er ist wie sein Vater Schuhmachermeister. Er hat die Werkstatt vor einiger Zeit von seinem Vater übernommen, der sich jetzt  um die Landwirtschaft kümmert.

 

Drehen Sie sich jetzt um 90 Grad >>>>>

 

 

Ein Vorratsschrank: Er steht immer in einem kühlen Raum, oft auch im Keller. Hier befindet er sich im  kühlen Flur.

Die Tür ist mit Fliegendraht bespannt.

Schauen Sie hinein!

Die Einmachgläser enthalten Obst und Gemüse. Damals eine beliebte Möglichkeit, um Obst und Gemüse für den Winter haltbar zu machen.

Sie finden hier auch eingekochte Marmelade.

Unten liegen  geflochtenen Brotkörbe.

Wurst und Schinken werden hier auch  aufgehängt.

 

 

Nun gehen Sie ein paar Schritte weiter nach rechts. >>>>>

 

 

 

           

 

Drei Vitrinen mit Gegenständen, die eine Beziehung zu Küche und Haushalt haben.

Die Ausstellung  wechselt, je nach Jahreszeit oder Ausstellungsthema sind unterschiedliche Dinge

darin zu sehen.

Aber alles hat immer auch einen Bezug zur Küche.

 

 

 

Deshalb drehen Sie sich bitte um und schauen Sie in die Küche! >>>>>

 

 

Die Küche ist klein. In vielen Gegenden Frankens war das so. Sie wurde nur zum Kochen, Backen und Schüren des Kachelofens benutzt. Gegessen wurde in der Stube.  Früher befand sich über dem Herd ein großer Rauchfang, durch den der Rauch offen von Herd und Kachelofen abzog. So war die Küche immer schwarz und verqualmt. Wegen der Brandgefahr zieht jetzt der Rauch in Rohren ab. Der Herd ist ein sog. Sparherd, denn das Schürloch ist klein, so braucht man weniger Holz.  Aber die Wärme kann beim Kochen optimal genutzt werden,  man kann durch  abnehmbare Ringe  auf der Herdplatte die Wärmezufuhr regulieren.

 

>>>Bevor Sie jetzt durch die Türe gehen, bitte klicken Sie hier: >>>Stube >>>