Klosterkirche mit angebautem Dormitorium (Nordansicht)

 Die Kirche war niedriger als heute. Der Kirchturm war nur ein Dachreiter. An der  heutigen Westfront gab es Anbauten, die Spuren kann man noch heute sehen, auch den kleinen Anbau, auf dem einst der kleine Kirchturm   verankert war. Die Anbauten gehörten zum Dormitorium (Schlafräume der Nonnen). So könnte es ausgesehen haben, es sind Vermutungen, angelehnt an Grundrisse, Spuren an der Giebelwand und Vergleiche mit anderen Klöstern.

Nach der Brandschatzung der Klosteranlage durch Nürnberger Söldner (!553) wurde die Klosterkirche als Getreidesilo wieder aufgebaut, Fenster wurden zugemauert, kleine Fenster eingebrochen. Dach und Außenmauern wurden erhöht und über dem Chor kam ein Aufzugsturm hinzu. 1588 konnte auch wieder Gottesdienst abgehalten werden.

1616 machte der Nürnberger Baumeister Jacob Wolff der Jüngere Pläne für ein markgräfliches Schloss in Frauenaurach. Es wurde auf den Ruinen des Dormitorium aufgebaut und diente  Markgraf Christian als befestigter Amtssitz.

Zeichnungen von Jutta Triantafyllidis, es sind Annahmen in Zusammenarbeit Mit Marianne Krauß.